FORUM ST. PETER in Oldenburg
Klimawandel

Klima-Allianz Oldenburg

Über uns:

Diese vierzehn Institutionen haben sich im Juni 2010 zur Klima-Allianz-Oldenburg zusammengeschlossen. Wir sind der Überzeugung:

-     Wir brauchen eine breite gesellschaftliche Bewegung für konsequenten Klimaschutz. Immer wieder wird die Klima-Politik von kurzsichtigen Interessen blockiert. Diese Blockaden wollen wir überwinden helfen.

-     Wir möchten dazu aufrufen, den Klimaschutz ernst zu nehmen: in der Politik wie auch im persönlichen Einflussbereich.

-     Die Zeit drängt. Der Klima-Wandel hat bereits eingesetzt. Eine neue Klima- und Energiepolitik duldet keinen weiteren Aufschub. Die Zeit ist reif für einen gesellschaftlichen Aufbruch.

Klimawandel und globale Gerechtigkeit sind für uns Herausforderungen für das 21. Jahrhundert.

Der Klimawandel trifft Mensch und Natur in einem Ausmaß, das historisch ohne Beispiel ist. Die Lebensgrundlagen und Wohlergehen von Millionen Menschen, besonders in den Ländern des Südens unserer Erde sind extrem gefährdet.

Der Klimawandel ist kein Schicksal; er ist Folge eines Mangels an Verantwortung, ein Mangel an Gerechtigkeit gegenüber den besonders betroffenen Menschen in den sogenannten Entwicklungsländern, den indigenen Völkern, nachfolgenden Generationen und der ganzen Erde.

Die Bekämpfung des Klimawandels ist der zentrale Prüfstein für eine solidarische Weltgesellschaft ; eine Weltgesellschaft, die lernen muss, mit den allen Menschen zur Verfügung stehenden Gemeinschaftsgütern verantwortungsbewusst und gerecht umzugehen.

Die Klima-Allianz –Oldenburg hat wiederum ein Halbjahresprogramm  November 2015 - April 2016 erstellt. In Vorträgen und Begegnungen wollen wir Mitmenschen das Thema des Klimawandels nahe bringen, die damit bislang weniger Berührung hatten. Wir wollen deutlicher sehen lernen was ist und herausfinden, was wirkt, damit der Klimaschutz eine Chance hat.


Links zu den Mitgliedern der Klima-Allianz Oldenburg

ADFC

Attac

BUND

COAST

Ev. Akademie Oldenburg

Forum Zukunft

Forum St. Peter

Klimaschutzstelle Weser-Ems

Kostbar

Lokale Agenda 21 der Stadt Oldenburg

Misereor

NABU

Ökumenisches Zentrum Oldenburg

olegeno

Umwelthaus Oldenburg

VCD Verkehrsclub Deutschland - Kreisverband Oldenburg Stadt und Land

 

und hier geht es zur allgemeinen Seite der Klima-Allianz

Hier finden Sie die Powerpoint-Präsentation von Prof. Edenhofer zum Thema "Eckpunkte einer globalen Klima- und Energiepolitik" vom 8.2.2011 als pdf-Download

Hier finden Sie die Powerpoint-Präsentation des Vortrags von Prof. Edenhofer zum Thema "Erneuerbare Energie und Klimawandel" vom 10.11.2011.

Stellungnahme der KlimaAllianz Oldenburg zum Beschlusstext der UN-Klimakonferenz in Paris

Stellungnahme der KlimaAllianz Oldenburg zum Beschlusstext der UN-Klimakonferenz in Paris

Die in der KlimaAllianz Oldenburg zusammengeschlossenen Gruppen und Institutionen begrüßen, dass in Paris zum ersten Mal in einem Beschlusstext gemeinsame weltweite Ziele zur Verminderung der Treibhausgase formuliert worden sind und dass Überprüfungsmaßnahmen bzgl. der Umsetzung dieser Ziele in den Unterzeichnerländern  alle fünf  Jahre erfolgen sollen.

Kritisch merken die Mitglieder des Bündnisses allerdings an, dass für Kohle, Öl und Gas keine konkreten Schritte im Dokument festgeschrieben werden konnten –

und dass die Wiederbelebung der lebensgefährlichen Atomenergie ausdrücklich im Dokument als „klimaverträglich“ akzeptiert wurde.

Für Deutschland kommt es unserer Meinung jetzt darauf an, so rasch wie möglich aus der Kohleverstromung auszusteigen; dies dürfte angesichts des Ausbaues der erneuerbaren Energien bereits heute problemlos möglich sein.

Für die Stadt Oldenburg fordern die Mitglieder der KlimaAllianz,

1.       dass an den bisher geltenden (Minimal-)Zielen des Klimaschutzkonzeptes festgehalten wird und dass bei Projekten von Gebäudesanierung und Neubauplanungen in der Stadt Oldenburg diese Klimaschutzziele nicht aufgegeben werden.

wer jetzt bei Gebäudeplanungen die Maßstäbe senkt, verhindert Klimaschutzziele für die nächsten 5o Jahre;

2.       dass im Bereich der  Solarenergie endlich das Potential der Dächer in der Stadt genutzt wird; diese Forderung gilt sowohl für kommunale als auch für landeseigene und kirchliche Gebäude in der Stadt;

3.       dass gemeinsam mit den regionalen Anbietern kommunale Anreize für private Eigentümer geschaffen werden;

4.       dass im Verkehrsbereich – einem der größten klimaschädlichen Bereiche – positive Beispiele aus anderen Kommunen aufgegriffen werden; dazu kann auch die Wiedereröffnung von Stadteilbahnhöfen beitragen.

In diesem Sinn wünschen sich die Mitglieder der KlimaAllianz Oldenburg eine Unterstützung der Pariser Klimaziele durch die Stadt Oldenburg.

In der KlimaAllianz Oldenburg haben sich folgende 16 Organisationen und Institutionen zusammengeschlossen:  ADFC, Akademie der Ev.-luth. Kirche in Oldenburg, Attac, BUND, COAST Zentrum für Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschung der CvO-Universität Oldenburg, FORUM St. Peter, Forum Zukunft der Christengemeinschaft, MISEREOR, NABU, Ökumenisches Zentrum, Olegeno – Oldenburger Energiegenossenschaft, ProZept e.V., Schlaues Haus, transfer e.V., Umwelthaus, VCD Verkehrsclub Deutschland

i.A. der KlimaAllianz Oldenburg

Klaus Hagedorn

Unsere Veranstaltungen:

Die Treffen der Klima-Allianz-Oldenburg findetn statt im Forum St. Peter, Peterstraße 22-26.

Nähere Informationen bei den einzelnen Mitträger-Organisationen oder bei Klaus Hagedorn (Tel. 0441 – 390 306 11).

Hier finden Sie das Archiv (PDF) aller bisherigen Veranstaltungen der Klima-Allianz Oldenburg.

Nächste Veranstaltungen:

Power to Change – Die EnergieRebellion (D 2016)
Ein Film über eine große Vision und Menschen, die sie umsetzen
Regie: Carl-A. Fechner

Aus Anlass der 23. UN-Klimakonferenz vom 6. bis 17. November 2017 in Bonn

Mittwoch, 15.11.2017
18.00 – 21.00 Uhr | Cine K, Bahnhofstraße 11 |
Oldenburg | Eintritt 5,–

Schon längst ist die Erzeugung von Energie jenseits von Atomkraft und Kohle nicht  nur möglich, sondern Realität geworden. Von der Kamera begleitet, erzählen  Akteurinnen und Akteure der Energiewende von Chancen, Erfolgen und  Schwierigkeiten.
Zugleich unterhaltsam und faktenreich ermutigt der Film dazu, sich zusammenzuschließen, weiterzudenken und zu handeln für nachhaltige Energielösungen: Planet Earth first – Eine bessere Welt ist möglich!

Im Anschluss: Gespräch mit Akteuren von Oldenburger Energie-Genossenschaft eG (Olegeno) und Fossil Free bei Fingerfood und Getränken
Anmeldung erbeten:
arp(at)kirche-oldenburg(dot)de
oder
Tel. 0441 7701-423
(Heike Ennen-Hansing)
Tel. 0441 7701-424
(Imke Martens)
Verantwortlich: Beauftragte für Umwelt, Klimaschutz und Energie und
die Medienstelle der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg

Ökologisches Grundeinkommen

Klimapolitik mit Ökosteuern und Umverteilung

Dienstag, 28.11.2017
18.15 Uhr | Aula (Gebäude A11) der CvO Universität
Oldenburg | Eintritt frei

Mit: Ulrich Schachtschneider, Oldenburg

Engagierte „Ökos“ versuchen schon heute einen Lifestyle mit geringen CO2-Fußabdruck. Doch um eine CO2-arme Kultur und Technologien auf die ganze Ökonomie und Gesellschaft auszuweiten, dürfen die Preissignale dem nicht zuwiderlaufen: Auf klimaschädlichen Ressourcenverbrauch gehört ein saftiges Preisschild. Wie aber ist das möglich, ohne die Ärmsten zu treffen? Und wäre eine Besteuerung von Ressourcen nicht eine Monetarisierung unserer gemeinsamen Umwelt? Der Oldenburger Autor und Postwachstumstheoretiker Ulrich Schachtschneider stellt den von ihm entwickelten Ansatz „Ökologisches Grundeinkommen“ zur Diskussion und zeigt erste Schritte dorthin auf.
Verantwortlich: Olegeno und AStA der CvO Universität Oldenburg im
Rahmen der Ringvorlesung „Verkehrs- und Energiewende“

www.olegeno.de
www.asta-oldenburg.de

 

Hunger in der Welt?

Saatgut und globale Ernährungssicherheit

Freitag, 1.12.2017
9.25 Uhr | Waldschule Hatten, Schultredde 17 |
Hatten/Sandkrug |
Eintritt frei

Was haben Saatgutpatente, Pflanzenvielfalt und die Technisierung der Landwirtschaft mit unserer (globalen) Ernährungssicherheit zu tun? Vor welchen Herausforderungen steht die Welt in dieser Hinsicht: regional und global – und wie hängt dies zusammen?
Welche Verantwortung trägt jeder Einzelne dabei? Was hat unsere Ernährung mit globalen Umweltfragen und Klimawandel zu tun? Schüler*innen der OBS Waldschule Hatten berichten über ihr Projekt – Werkstatt Zukunft zeichnet die öffentliche Präsentation als TV-Sendung auf.

Textilproduktion in globaler Perspektive

Mi., 20.12.2017
11.50 Uhr | KGS Rastede, Wilhelmstraße 5 |
Rastede | Eintritt frei

Was steht hinter dem Preis unserer Kleidung? Welcher Arbeitsaufwand, Länder, Rohstoffe, Menschen etc. sind am Prozess der Herstellung beteiligt? Wie betrifft uns dies direkt – z. B. durch Chemie in der Färbung – und indirekt? Welche Alternativen gibt es? Was hat das mit globalen Umweltfragen und Klimawandel zu tun? Schüler*innen der KGS Rastede berichten über ihr Projekt – Werkstatt Zukunft zeichnet die öffentliche Präsentation als TV-Sendung auf.
Verantwortlich: Werkstatt Zukunft
www.werkstatt-zukunft.org

 

Sonne, Wind und Wut: Wird die Energiewende ausgebremst?
Was Bürgerenergiegenossenschaften bewirken könnten …

Filmvorführung – Kurzvortrag – Vorstellung OLEGENO– Diskussion

Dienstag, 16.1.2018
18.15 Uhr | UNIKUM der CvO Universität
Oldenburg | Eintritt frei

Saubere Energie aus Sonne, Wind und Wasser, die jede/r selbst erzeugen kann – das war die Idee des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) aus dem Jahre 2000. Die Film-Dokumentation „Sonne, Wind und Wut …“ (D 2016) fragt nach, was eigentlich aus der Energiewende geworden ist. Sie wurde einst von engagierten Bürgern auf
den Weg gebracht, scheint aber seit einigen Jahren ins Stocken geraten. Wieso kommt die Abkehr von fossilen Brennstoffen nur so schleppend voran, wo es doch an unzähligen Orten in Deutschland Menschen gibt, die sich für ihre Energiewende vor Ort einsetzen wollen? Häufig erfolgt dieses Engagement über sogenannte  Bürgerenergiegenossenschaften. Welche besonderen Potentiale in dieser bürgernahen Organisationsform stecken, erklärt im Anschluss an den Film ein Vortrag von Dr. Christian Lautermann. Er hat über mehrere Jahre in dem Forschungsprojekt „EnGeno“ (www.engeno.net) die Transformationspotentiale von Energiegenossenschaften erforscht. Als konkretes Beispiel für das Bemühen um eine „Energiewende in  Bürgerhand“ wird im Anschluss die Arbeit der Olegeno (Oldenburger
Energie-Genossenschaft eG) vorgestellt. Dabei werden vielfältige Möglichkeiten aufgezeigt, wie man konkret in Oldenburg am Gelingen der Energiewende mitwirken kann.
Verantwortlich: Olegeno und AStA der CvO Universität Oldenburg im
Rahmen der Ringvorlesung „Verkehrs- und Energiewende“
www.asta-oldenburg.de
www.olegeno.de

Weitere Veranstaltung in der Ringvorlesung
„Energie- und Verkehrswende“:

Dienstag, 23.1.2018 | 18.15 Uhr | Aula (Gebäude A11) der CvO
Universität Oldenburg
: Die Energiewende ist gescheitert –
eine wachstumskritische Analyse

Mit: apl. Prof. Dr. Niko Paech

 

„Uns steht das Wasser bis zum Hals!“

Der globale Klimaschutz nach der Bonner Weltklimakonferenz

Donnerstag, 8.3.2018
20.00 Uhr | Forum St. Peter, Peterstr. 22–26 |
Oldenburg | Eintritt frei

Mit: Anika Schroeder, Klimareferentin bei MISEREOR Aachen

Vom 6. bis 17.11.2017 hat in Bonn die 23. Weltklimakonferenz der Vereinten Nationen stattgefunden. Die Konferenz wird vom Klima-Sekretariat der UN mit Sitz in Bonn durchgeführt. Die Präsidentschaft hat der südpazifische Inselstaat Fidschi. Der Klimawandel gehört zu den drängendsten Problemen unserer Zeit. Er bedroht schon jetzt Millionen Menschen. In vielen Ländern des Südens sind die Folgen der Klimakrise besonders verheerend: Dürren, Hunger, Flucht, Vertreibung. Ganze Inselstaaten oder Küstengebiete auf Inseln wie Fidschi sind durch den steigenden Meeresspiegel in Gefahr. Hauptgrund mit ist unsere Wirtschaftsweise mit einem maßlosen
Verbrauch von fossilen Energien. Wir sind überzeugt, dass die Industrieländer Verantwortung übernehmen und gemeinsam mit Schwellen- und Entwicklungsländern auf die CO2-Bremse treten müssen, damit die Zukunft klimagerechter wird. Und die Industrieländer sind es, die den Schwellen- und Entwicklungsländern bei der Anpassung an den Klimawandel und der Bewältigung von klimabedingten Schäden und Verlusten helfen müssen.
Verantwortlich: FORUM St. Peter Oldenburg
www.forum-st-peter.de