„Die Welt im Zenit“ – Am Amazonas entscheidet sich unsere Zukunft

Ein Abend zu Klimagerechtigkeit

Fr., 29.11.2019 | 19.30 Uhr
Alte Aula der Universität, Ammerländer Heerstr., Eingang A 11 | Oldenburg

Dass wir einen Wandel in der Gesellschaft brauchen, ein Ende der Ausbeutung von Mensch und Natur, war Thema der Amazonas-Synode, deren Abschlussdokument Ende Oktober veröffentlicht wurde. Dabei sollen die Menschen am Rande der Gesellschaft in den Mittelpunkt gestellt werden.

Menschen am Rande der Gesellschaft sind zum Beispiel indigene Bevölkerungsgruppen, wie die Sarayaku in Ecuador. Um Erdöl und Mineralien abzubauen, sollen sie umgesiedelt werden. Doch sie wehren sich erfolgreich gegen die Vertreibung durch Erdölkonzerne.
Dabei werden sie unter anderem angeführt von Patricia Gualinga, die als Vertreterin der Indigenen, der Frauen und der Amazonasbevölkerung auch zur Synode nach Rom geladen war.
Am Freitag kommt sie nach Oldenburg. Begleitet von der Musikgruppe Grupo Sal und der Übersetzerin und Politologin Isabella Radhuber findet eine Konzertlesung und ein Begegnungsabend in der Aula der Universität Oldenburg statt.

Grupo Sal aus Tübingen ist eine lateinamerikanische Musikgruppe, die seit ihrer Gründung 1982 auf brisante entwicklungs- und umweltpolitische Themen musikalisch-künstlerisch aufmerksam macht. In diesem Jahr machen sie zusammen mit Patricia Gualinga, einer ecuadorianischen Schlüsselfigur im Kampf für die Rechte der indigenen Völker und für Klimagerechtigkeit sowie der Wiener Soziologin Isabella Radhuber auf die verheerenden Entwicklungen am Amazonas aufmerksam.

 Die Karten kosten 10 €, ermäßigt 5€. Der Vorverkauf ist im Weltladen Oldenburg und es gibt eine Abendkasse.

Weitere Infos unter: www.weltladen-oldenburg.de

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