oder der Klang der Stille – Porträts von Schirin Khorram

10.12.2019 | 19.30 Uhr | Lesung zur Ausstellung mit: Schirin Khorram

Musik: Dominik Zimmermann (Gitarre)

In die Stille gehen und die eigene innere Wahrheit finden. In ihren Porträts fängt Schirin Khorram solche mystischen Momente ein. In ihrer Lesung erzählt sie aus ihrem Leben, über ihre Bilder und von ihrer Arbeit als Künstlerin und Coach: „Wir sehen das Leben und die Welt durch andere Augen, wenn wir aus der Stille zurückkommen!“

Ausstellung 1.12.2019 – 31.1.2020 | Mo- Fr. 9-18 Uhr | Forum St. Peter

Das Gesicht ist die Oberfläche, die wir nach außen zeigen.
Wir nutzen es zur Selbstdarstellung, um Rollen im Alltag zu spielen, wir übermalen es, wir gestalten es um, wir erschaffen uns neu. Es ist immer in Bewegung. Menschen sind die Konstante der Arbeiten von Schirin Khorram. Sie gibt sich in ihren Porträts nicht mit der Oberfläche zufrieden.
Sie taucht ein, entdeckt das Hintergründige und erfasst so einen Moment der Befindlichkeit, der Stille. Dadurch wirkt der Ausdruck ihrer Figuren oft geheimnisvoll, wie aus einer anderen Zeit, märchenhaft und mystisch.
Der Ausdruck Mystik (von griechisch mystikós ‚geheimnisvoll‘,bzw. myein, was bedeutet: ‚Mund oder Augen zu schließen)‘, bezeichnet die Erfahrung einer göttlichen oder absoluten Wirklichkeit oder die Bemühungen um eine solche Erfahrung. Mystik… nach innen gehen, die Sehnsucht ganz zu werden, bei sich zu bleiben die Kraft in sich zu spüren.
Diese Sehnsucht nach Spiritualität, sich mit etwas zu verbinden, das über die alltägliche Erfahrung hinaus geht, das uns leitet und uns hilft, scheint ein Urbedürfnis zu sein, ob in der Religion, den Naturreligionen z.B. dem Schamanismus oder auch in der Esotherik.
Diese Serie zeigt einen Blick hinter die Fassade. Sie erzählt kleine Geschichten von der Sehnsucht, dem Glück, der Leidenschaft und der Verletzlichkeit des Menschen.

12.1.2020 | 11.30 Uhr | Öffentliche Führung mit der Künstlerin