9.5.2021

„Gespräch mit Gott“

Als Impulswort möchte ich Ihnen heute einfach nur einen kurzen Text von Jörg Zink weitergeben:

„Die Zeitung lesen heißt sich entsetzen, heißt erschrecken, heißt staunen und bangen. Wer nicht weiß, was er beten soll, schlage eine Zeitung auf und rede mit Gott über das, was er liest. Er wird, ehe er sich versieht, ein Fürbittender sein. Er wird für sein eigenes Ergehen danken. Er wird verstehen, was es bedeutet, dass fremde Menschen seine Brüder und seine Schwestern sind. Er wird von sich selbst frei werden. Er wird vielleicht auf diesem Wege das Gebet entdecken. Er wird mit Gott über das Elend reden, dass sein Reich nicht da ist und über die Wege, die zum Reich Gottes unter den Menschen führen.“

Ich kann diesen Gedanken von Jörg Zink sehr gut zustimmen. Wenn wir anfangen: „mit Gott über das zu sprechen“, was auf uns an Nachrichten, Not und Sorgen in der Welt einströmt, dann können wir eine andere Sicht bekommen. „Fremde Menschen werden Brüder und Schwestern und wir werden frei von uns selbst.“

Ich wünsche beim Lesen der Zeitung ein gutes Gespräch mit Gott.

Aus dem Forum St. Peter

Michael Heyer